Biologische Krebstherapie

Die wichtigsten Pfeiler der ganzheitlichen Therapie von Krebserkrankungen sind nach meiner Überzeugung Ernährung und psychische Unterstützung, neben der frühzeitigen Regulierung von Herden und toxischen Belastungen und von schädlichen Faktoren des Lebensumfelds. Die Funktion und Entgiftungsfähigkeit der Leber muß unbedingt erhalten und gefördert werden.

Die Diagnose Krebs ist für jeden Betroffenen und seine Angehörigen zunächst negativ besetzt und ein schwerer Schock. Es ist die Konfrontation mit einer Krankheit, die trotz moderner Therapieverfahren und riesiger wissenschaftlicher Anstrengungen auf dem Gebiet der Onkologie nach wie vor eine tödliche Bedrohung sein kann.
In der Vorstellung ist die Erkrankung mit langwierigen, eingreifenden und nebenwirkungsreichen Therapien verbunden. Für den Erkrankten selbst verändern sich angesichts einer potentiell tödlichen Bedrohung emotionale und kognitive Fähigkeiten. Dies führt zu einer anderen Wahrnehmung und veränderter Aufnahmefähigkeit!

Patienten wird leider die "scheinbar" ausschließliche Notwendigkeit schulmedizinischer Therapieverfahren vermittelt. Sie erleben die Reaktionen des Umfeldes, und die eigenen Ängste. Es entstehen Gefühle von Hoffnungs- und Hilflosigkeit. Auch Ärzte haben oft erhebliche Probleme mit dem „Tabuthema" Krebs. Erhebliche Informationsdefizite bestehen bezüglich alternativer und zusätzlicher Therapien. Im Gegenteil bekommen Patienten oft von Schulmedizinern teils aus Zeitmangel, meist aber auf Grund fehlender Kompetenz negative Beurteilungen zu alternativen Verfahren vermittelt.
Eine erschütternde Tatsache ist die nicht existente Einbeziehung der Ernährung in die Behandlung von Krebspatienten, obwohl hunderte von hervorragenden Studien die extreme Wichtigkeit einer pflanzlichen Ernährung mit niedrigem Fettanteil für eine Heilung und Prophylaxe unmissverständlich zeigen. 
Leider wirken sich in der Krebsmedizin zwei schwerwiegende Defizite der medizinisch-universitären Ausbildung besonders tragisch aus, nämlich die katastrophal schlechte Ausbildung der Ärzte in Kommunikation und eine in der Ausbildung praktisch nicht existente Ernährungsmedizin.

Die Entstehung einer Krebserkrankung ist immer ein multifaktorielles Geschehen. Bösartige Krebserkrankungen sind häufig sehr schwerwiegend, möglicherweise lebensbedrohend. Aber eine Krebserkrankung ist grundsätzlich heilbar. Das ist schwierig. Es kommt darauf an, dass gemeinsam die Bedingungen im Ganzen so gestaltet werden, dass eine Heilung möglich wird. Daran muss gemeinsam gearbeitet werden. In einem ausführlichen Gespräch kann aufgeklärt werden und falsche Vorstellungen zurechtgerückt werden. Unmittelbare therapeutische Notwendigkeiten wie eine erforderliche Operation etwa bei Darmverschluss haben selbstverständlich Vorrang. Notwendig ist aber gleichzeitig eine gründliche Therapieplanung, für die nahezu immer 2-3 Wochen Zeit möglich sind (d.h. die meisten Behandlungs- und Diagnoseschritte, ebenso wie der Beginn einer geplanten Chemotherapie, müssen nicht sofort stattfinden). Die frühzeitige Etablierung  alternativer und komplementärer Therapien auch zur Vermeidung von Nebenwirkungen und Behandlungsschäden ist sinnvoll.

Eine ganzheitlich Krebsmedizin ermöglicht eine erfolgreiche individuelle Therapie mit dem bestmöglichen Nutzen für den einzelnen Patienten. Wichtige Bereiche des Lebens können nicht ausgeklammert werden. Jedoch in der Frühphase einer Krebserkrankung sollte auch bei biologischen, „scheinbar unschädlichen Therapien" auf das primär Notwendige begrenzt werden, allerdings mit konsequenter Durchführung sinnvoller und hilfreicher Therapien. Durch Vermeidung von Hospitalisierungen kann eine vernünftig geführte Zusatzbehandlung sogar Kosten einsparen.

Mit einem professionell und verantwortungsbewußt angewandten bioenergetischen Testverfahren wie der Applied Kinesiology kann das ganzheitliche, patientenindividuell modifizierte Behandlungskonzept optimiert und überprüft werden.

 

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